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 Das 'Shanari'

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Ayumi

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BeitragThema: Das 'Shanari'   So Jun 24, 2007 7:13 pm



Das Shanari, ist ein großes Casino, welches seinen Namen 'Luxus o. Eleganz' wohl zu recht trägt. Es ist im Besitz der Familie Kobayashi. Das große, Gebäude mit 17 Stockwerken, besteht beinahe gänzlich aus Glas. Bloß die tragenden Wände sind aus Beton und mit teuren Tapeten verkleidet. Es erinnert stark an das 'Bellagio' in Las Vegas und ist in der Tat eine nahezu perfekte Nachbildung. Auch die Wasserfontänen vor den Türen des Casinos, wurden übernommen.
Die beiden ersten Etagen des Gebäudes beherbergen eine riesige Lobby, mehrere Bars und das Casino. Die restlichen Etagen verfügen ebenfalls über kleinere Bars, Whirlpools und Lounges. Mit mehr als 2500 Zimmern, bietet es genügend Platz für Dauergäste, oder solche, die bloß für wenige Tage in der Stadt sind. Während die Gästezimmer allesamt japanisch eingerichtet sind, ist der Rest des Casinos westlich gestaltet. Im letzten Stockwerk findet man das Restaurant und wagt man sich gar auf das Dach des Hauses, so findet man sich in einem kleinen, feinen Garten mit Koiteichen wieder.
Der Aufenthalt im Shanari hat bereits viele Menschen um Hab und Gut erleichtert und doch kommen immer wieder neue Gäste. Nicht verwunderlich also, dass dieses Hotel einer der wichtigsten Umschlagplätze für Falschgeld ist. Bisher, konnte die Polizei ein illegales Treiben des Casinobesitzers jedoch nicht nachweißen. Was wohl niemand verwundern dürfte, der weiß, dass Masanori Kobayashi gute (käufliche), Freunde bei der Tokioter Polizei hat.
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Takashii
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BeitragThema: Re: Das 'Shanari'   Do Jun 28, 2007 12:08 am

Takashii stieg auf dem Parkplatz aus der Limosine und stellte sich an das Fahrerfenster, das ein Stück runter gedreht wurde. Der Fahrer schien nicht unbedingt zufrieden damit das er hier stand und wollte auch so schnell wie möglich wieder weg.
"Du weißt das du nicht hier sein solltest Takashii. Dein Vater würde dich fertig machen"
sagte der Fahrer und sah Takashii auffordernd an. Wahrscheinlich hoffte er einfach der junge Mann würde wieder zur Vernunft kommen und in den Wagen steigen. Aber Takashii dachte gar nicht daran und hatte sich erst von seinem Vater Geld geholt um zu spielen. Wenn er ehrlich war, war es ihm im Phoenix einfach zu langweilig, nichts los und immer die gleichen Visagen, in die er am liebsten reintreten würde. Und außerdem würde sein Vater an die Decke gehen wenn er herausfand das er sich hier aufhielt. Wohl der Hauptgrund dafür das Takashii hier war und sich jetzt mit langsamen Schritten von der langen schwarzen Limosine entfernte.
"Fahr nach Hause, Feigling"
meinte er nur zum Fahrer und knöpfte sein Jackett zu. Der schwarze Anzug, den er sich hatte rauslegen lassen saß gut und die Krawatte, die eigentlich dazu gehörte hatte er in hohem Bogen aus dem Fenster geworfen. Sie war zwar sehr teuer, aber es war nicht sein Geld.
Takashii setzte ein gelangweiltes Gesicht auf und ging munter einfach durch den Eingang ins Casino. Die Metalldetektoren machten ihm dabei am wenigsten Sorgen. Er hatte einem Boten seines Vaters die Waffe abgenommen und war damit hergekommen. Porzellangehäuse, Munitionskammer ebenfalls aus Porzellan und der Rest aus festem Kunststoff. Keine Waffe, die man im Dauerfeuer nutzen sollte, aber für zwei oder drei gepflegte Kopfschüsse allemal besser.
Das Casino sah nicht übel aus, hier konnte er sicher ein paar Spielchen wagen. Sicher gab es ein paar Leute die ihn als Sohn des Oyabun kannten, aber solange er das rechte Hosenbei unten ließ bestand keine Gefahr für ihn. Er prägte sich noch kurz die Tour des Sicherheitsdienstes ein und hiet Ausschau nach den Kameras, bevor er sich an einen Roulettetisch setzte und begann zu spielen. Es dauerte nicht lange und Takashii verlor.
Noch immer mit einem gelangweilten Gesichtsausdruck ging er in die Lounge und sah sich nach der Bar um, die er sofort ansteuerte als er sie entdeckte und orderte eine Flasche Sake.
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May

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BeitragThema: Re: Das 'Shanari'   Do Jun 28, 2007 12:32 am

Mays Abend hatte begonnen wie jeder andere auch. Die Sicherheitsvorkehrungen des Kasinos waren den meißten Spielern geläufig und eigentlich kam nur sehr selten jemand auf die Idee hier Ärger zu machen, so das sie sich hauptsächlich mit organisatorischen Dingen beschäftigte. Grade, als sie die Dienstpläne für die nächsten Wochen überprüfte, klopfte es an die Tür ihres Büros, das sich in den letzten Jahren von einer kleinen Besenkammer zu einem großen, hellen und freundlichen Raum gemacht hatte. Man hätte ihr nicht extra mitteillen müssen, wer grade das Kasino betreten hatte, sie wußte es auch so, schließlich war es ihre Aufgabe zu wissen, was hier vor sich ging und wenn der Sohn eines Yakuzamitgliedes ein Kasino betrat, daß eindeutig in den Herrschaftsbereich der four Dragons fiel, so mußte sie das wissen. Die Monitore vor sich betrachtend, beobachtete sie den jungen Mann, der auf den ersten Blick eigentlich recht ruhig und vernünftig wirkte, aber einen denkbar schlechten Ruf besaß und die Tatsache, daß er hier allein herein spazierte, schien diesen Ruf zu bestätigen. Einen Moment lang überlegte sie und beschloss, daß es am besten wäre, ihn nicht zu provozieren und gleichzeitig dafür zu sorgen, daß er andere nicht provozierte.
Schon gut, ich gehe selbst.
erklärte sie knapp und erhob sich. Mit dem kurzen Kleid und den hohen Schuhen die sie trug, wirkte May eher, als würde sie als Blickfang hinter die Bar gehören, aber nur, weil sie kein Mann und kein Muskelpaket war, hieß das noch lange nicht, daß man sie unterschätzen durfte. Auch ohne Waffen wußte sie sich mehr als gut zu verteidigen und sollte wirklich jemand in ihrer Nähe allzu frech werden, kannte sie Mittel und Wege ihn zu Schweigen zu bringen. Den Weg durch die langen mit Teppich ausgelegten Flure brachte sie schnell hinter sich, betrat das eigentliche Kasino und hielt auf die Bar zu, an der der Yakuzasprößling es sich bequem gemacht hatte. Dem Barkeeper gab sie ein knappes Zeichen sich zurück zu ziehen und trat Takashi lächelnd gegenüber. Er mußte ja nicht gleich wissen, wen er vor sich hatte, weswegen sie fragte:
Was darf ich ihnen bringen?
so als hätte sie seine Bestellung nicht mehr hören können. Auf keinen Fall wollte sie riskieren, daß er sich schlecht behandelt, oder beobachtet fühlte, denn dann hätte sie hier bald weitaus mehr Schwierigkeiten als ein paar Falschspieler. Weder die Fourdragons, noch die Yakuza mochte sie und wollte mit deren Auseinandersetzungen möglichst wenig zu tun haben, egal um was es ging.
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Takashii
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BeitragThema: Re: Das 'Shanari'   Do Jun 28, 2007 12:58 am

Takashii wusste, wie andere über ihn redeten, was sie über ihn erzählten und das viele dachten er sei nichts weiter als ein kleiner kranker Typ, der zu gerne Leute quälte und sie erschoss. Ganz Unrecht hatten sie damit nicht und er machte sich hin und wieder tatsächlich einen Spaß daraus Leute zu quälen. Warum er das tat war schnell erklärt. Er fürchtete die Folgen nicht. Takashii hatte eigentlich vor gar nichts Angst, weder vor dem Tod, noch vor Schmerzen. Ihm war teilweise sogar so langweilig in seinem Leben das er sich einfach auf die Straße stellte und wildfremden Menschen ins Gesich schlug, nur um eine Schlägerei anzufangen. Völlig egal ob er gewann oder verlor, hauptsache er konnte seinen Hass auf die ganze Wle ausleben. Und jetzt wollte er einfach im Casino der Four Dragons seinen Spaß haben. Als der Barkeeper sich davon machte ohne ihm den Sake da zu lassen, wechselte der sonst so gelangweilte Ausdruck auf dem Gesicht des jungen Mannes und machte einem wütenden Platz. So behandelte die Konkurrenz also ihre Gäste. Er wollte sich gerade einfach selbst bedienen, als er auch schon die Stimme einer jungen Frau vernahm, die vor ihm auftauchte und ihn...anlächelte? Takshii musterte sie mit dem abfälligsten Blick den die Menschheit wohl je gesehen hatte und sein Gesicht nahm jetzt einen gleichgültigen Ausdruck an. Sie sah aus wie einer der Hostessen, die nicht nur für die einfache Betreuung der Gäste zuständig waren und er überlegte kurz, wie er sie am besten provozieren konnte. Ihrem Auftreten nach zu urteilen war sie sicher keine einfache Bardame oder Hostess, dafür war ihre Haltung zu stolz und zu etwas zu steif.
"Sake"
orderte er unhöflich und nahm den Blick wieder von der jungen Frau um sich im Casino umzusehen. Die Spieler verloren einer nach dem anderen ihr Geld und hier und da hörte man die Jubelrufe derer, die gewannen, um kurz darauf wieder ein enttäuschtes Stöhnen zu hören. Er schüttelte den Kopf und sah sich stattdessen die vielen Flaschen in der Bar an, bevor er der Frau einen Seitenblick zuwarf und eine Augenbraue leicht anhob.
"Am besten heute noch"
fügte er zu seiner Bestellung hinzu und klopfte leicht auf den Tresen um seine Ungeduld zu betonen. Er mochte Sake zwar überhaupt nicht, aber unter Alkoholeinfluss war es einfach witziger Ärger zu machen. Das er sich in der Limosine noch ein paar Nasen voll Kokain gegönnt hatte, sah man ihm sicher an, aber er kümmerte sich nicht weiter darum. Schon beim Eintreten waren ihm Gäste aufgefallen, die bei weitem mehr Drogen im Blut hatten als der Junkie, den er vor einigen Wochen hingerichtet hatte, weil dieser ihn nach tausend Yen angeschnorrt hatte.
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May

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BeitragThema: Re: Das 'Shanari'   Do Jun 28, 2007 1:11 am

May war sicher niemand, der nicht wußte, wie man Fassung behielt, aber sie ahnte schon nach einem kurzen Blick, daß der junge Herr da vor ihr, genau zwei Minuten brauchen würde, um sie zur Weisglut zu treiben. Da sie ihm allerdings ansah, daß er genau das vor hatte, beschloss sie, das genaue Gegenteil von dem zu tun, was er erwartete und reagierte weder auf den Blick, noch auf seine Bemerkung, die sie mehr oder weniger als lahmarschig da stehen ließ. Im Grunde war es ihr auch völlig egal, was er dachte oder sagte. Sie wollte ihn hier raus haben und das möglichst ohne, daß er jemanden fand, der auf seine Provokationen ansprang. Er entsprach genau dem, was man über ihn sagte: ein verzogener, zu reicher Rotzbengel der dringend jemanden brauchte, der das nachholte, was sein Vater wohl in seiner Kinderzeit versäumt hatte; ihn anständig übers Knie zu legen. May hätte sich sicher freiwillig angeboten, ihm in dieser Angelegenheit zu helfen, aber nicht an diesem Ort. Sie war verantwortlich dafür, daß hier alles ruhig blieb und konnte nicht selber Ärger anfangen, so gerne sie bei ihm auch eine Ausnahme gemacht hätte. Statt der geforderten Flasche bekam er eine flache Schale mit Sake und sie stellte die Flasche demonstrativ zurück in das Regal. Immerhin waren sie hier keine billige Kneipe und Flaschen verwandelten sich all zu schnell in gefährliche Wurfgeschosse. Von der Tatsache abgesehen, daß sie nicht im geringsten einsah, sich von ihm herum schicken zu lassen einmal ganz abgesehen.
Geduld ist eine Tugend.
erklärte sie mit einem Schmunzeln, das eher spöttisch als freundlich wirkte und schob ihm das Schälchen über den Thresen. Was glaubte der Kerl eigentlich wo er hier war und wen er vor sich hatte? Selbst wenn sie nur eine einfache Bedienung gewesen wäre, war sein Auftreten dermassen respektlos, daß sie nicht übel Lust hatte ihn in Begleitung von fünd Securitymitarbeitern in eine dunkle Gasse hinter dem Kasino zu schicken. Aber sie wußte, daß das nicht ging und das die Folgen weitaus schlimmer sein würden als seine Provokationen. Wie krank der Mann vor ihr wirklich war konnte sie kaum ahnen sonst wäre sie wahrscheinlich etwas vorsichtiger gewesen. Aber für sie war er eben nur der verzogene Rotzlöffel, dem jemand Manieren bei bringen sollte.
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Takashii
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BeitragThema: Re: Das 'Shanari'   Do Jun 28, 2007 1:34 am

Sein Blick haftete die ganze Zeit auf einem Punkt irgendwo zwischen den Flaschen hinter der Bar, so das er gar nicht mit bekam, wie sie ihm die flache Schale hinstelte. Er brauchte sogar noch einen Moment um überhaupt zu realisieren das die Frau noch da war, sie war ihm gar nicht weiter aufgefallen und so hatte er sie schon irgendwo zwischen weiteren Mordgedanken und zukünftigen Schlägereien in eine andere Ecke seines Kopfes geschoben. Dennoch sah er im Augenwinkel irgendwann die Schale und trank den Sake in einem Zug aus, bevor er ihr das flache Gefäß wieder hinschob und sich die Gäste ansah, die in das Casino traten.
"Geiz nicht"
fügte er ihrer Bemerkung hinzu und klopfte mit dem Finger neben der Schale auf den Tresen. Ihm war es ziemlich egal, wie viel sie ihm gab. Er würde ohnehin solange hier bleiben, bis man ihn gewaltsam entfernte, denn darauf legte er es an. Trank er eben zwischendurch kleine Sakepfützen, was machte das schon? Er merkte das die junge Frau nicht aus der Ruhe zu bringen war und richtete seinen Blick jetzt dirkt in ihre Augen. Sein Gesichtsausdruck änderte sich wieder und nahm etwas bedrückendes und drohendes an. Er starrte sie förmlich an, wie ein kranker irrer, der jeden Moment über die Bar springen konnte um sich das zu holen, was er wollte. Er blinzelte nicht einmal und blieb völlig still, während er seinen Blick weiter in ihre Augen bohrte. Ohne Verstärkung würde sie ihn hier nicht raus bekommen. An ihrer Kleidung sah er das sie keine Waffen trug und wenn es doch nicht laufen sollte wie geplant, gab sie eine nette Geisel ab, die man irgendwo in einem Hinterhof in einer Mülltonne deponieren konnte, nachdem man sie zurecht gebogen hatte. Und er war so ein kranker Irrer, dessen war er sich sehr wohl bewusst. Er wusste ganz genau was er war und wie er sich benahm. Und er mochte es, denn so konnte er seinen Vater weiter in den Wahnsinn treiben. Der Oyabun der Yakuza würde zwar völlig ausrasten und ihn windelweich schlagen wenn er herausfand das sein Sohn im Casino der Four Dragons saß und Ärger zu machen, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.
In seinem Kopf versuchte Takashii bereits die junge Frau hinter der Bar so zu verbiegen das sie in eine kleine Tonne passte, die er dann in die Bucht von Tokio warf und mit frischem Tierblut bespritzt hinaus aufs Meer treiben ließ, damit sich die Haie satt fressen konnten. Es schien fast so als würde der junge Yakuza direkt durch sie hindurch sehen, so wie er da saß, sich keinen Millimeter rührte und sie anstarrte. Nachdem er sich noch etwa vier weitere Methoden ausgedacht hatte sie zu foltern, schmunzelte er kurz kalt und sah sich nach einer neuen Umgebung um. Er entdeckte eine Reihe von Sofas und Sesseln, auf denen es sich einige andere Gäste bequem gemacht hatten, von denen mindestens vier Leute zwei Ehepaare waren. Vielleicht Flitterwochen. Oder es waren die Ehemänner irgendwelcher Frauen mit ihren Gespielinnen. Solche Leute, einfache Anzugträger, Anwälte vielleicht, würden sicher sofort auf seine Provokationen anspringen und er stand bereits auf, um zu den anderen zu gehen, als er es sich plötzlich anders überlegte. Das wäre zu leicht gewesen. Ein paar Worte und diese Gäste waren bereits fertig. Bei den Frauen würden einfache kranke Blicke reichen und so drehte sich Takashii nach einigen Minuten wieder um, setzte sich wieder auf den Barhocker und holte eine Zigarette aus der Innentasche seines Jacketts. Aus der anderen Innentasche seines Jacketts zog er einen kleinen Revolver, Smith and Wesson 686, verchromt und mit schwarzem Griff. Er drehte den Revolver einen Moment in der Hand und sah die Frau hinter der Bar dabei wieder direkt und starrend an, bevor er den Lauf der vermeintlichen Waffe an seinen Mund hielt und abdrückte. Die Flamme zündete die Zigarette an und Takashii verstaute den Revolver wieder in seinem Jackett, während er an der Zigarette zog.
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May

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BeitragThema: Re: Das 'Shanari'   Fr Jun 29, 2007 5:45 pm

May knirschte lautlos mit den Zähnen und entschied spontan das sie den Kerl da vor sich einfach nur hasste. Wegen seinem abwesenden Blick, seiner arroganten Art und dem Tonfall mit der er sie bedachte. Aber sie war professionell genug sich ihren Gefühlen nicht weiter hin zugeben und das etwas eingefrorene Lächeln blieb auf ihrem Gesicht haften, wärend sie ihm nach schenkte. Natürlich wußte er eben so gut wie sie, daß er seine Sakeflasche auch in kleinen Rationen leeren konnte, aber trotzdem weigertete sie sich einfach strickt, sich ganz zu beugen und ihm die Flasche aus zuhändigen. Als sein Blick durch den Raum glitt und an dem alten Ehepaar haften blieb, ahnte sie bereits böses und als das Feuerzeug zum Einsatz kam sah sie ihre Vermutung bestätigt. Zwar war sie nur im ersten Moment erschrocken und machte sich eher Sorgen darum, daß sie dreckig werden würde, wenn er sich auf die kurze Entfernung in den Schädel schoss, aber das sie nun um ihn besorgt war, konnte man wirklich nicht behauptet. Auch wenn es schwer fiel ruhig zu bleiben, wollte sie hier einfach keinen Ärger. Nicht, weil sie Angst vor ihm hatte, schließlich konnte sie seine Gedanken ja nicht erraten, sondern einfach, weil es ihre Aufgabe war, Ärger zu vermeiden. Aber ihre Geduld wurde auf eine ziemlich harte Probe gestellt und sie wollte den Kerl einfach los werden. Einen Moment lang betrachtete sie ihn abfällig, ehe sie sich zu ihm beugte, so das andere Anwesende ihr Gespräch nicht mit hören konnten und zischte:
Hör zu, wenn du nach Ärger suchst, bist du hier am falschen Ort und ein altes Ehepaar an zupöbeln ist selbst für jemanden wie dich eine ziemlich armselige Vorstellung. Wenn du meinst deine überlegene Männlichkeit beweisen zu müssen, dann versuch es hier.
Bei ihre Worten schob sie ihm einen kleinen Zettel über den Tisch, auf dem eine Telefonnummer vermerkt war. Sie gehörte einem Mitglied der four Dragons, der sich scheinbar hauptberuflich darum kümmerte, neue Mitglieder für den illegalen Fightclub an Land zu ziehen. Unter anderem auch ihren Bruder und May hasste den Mann einfach. Aber wenn er dafür sorgen konnte, daß dieser aufgeblasene Sprössling da vor ihr jemanden fand, der ihm was auf das abfällige Mundwerk schlug, sollte es ihr nur recht sein.
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Takashii
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BeitragThema: Re: Das 'Shanari'   Sa Jun 30, 2007 6:10 pm

Seine überlegene Männlichkeit beweisen? Er sah sie weiterhin etwas abwesend und abfällig an, bevor er den Zettel entgegennahm und sich innerlich bereits schlapp lachte. Wenn seine Vermutung stimmte und die Telefonnummer einem Kerl der Four Dragons gehörte, dann hatte sie eben diesen Mann gerade ins Grab gelegt und Takashii würde es zu schaufeln. Er schob den Zettel in seine Innentasche und musterte die junge Frau noch abfälliger als vorher, als sie sich zu ihm beugte. Einmal weit ausholen und ihr dabei zusehen wie sie hinter den Tresen flog wenn seine Hand traf. Mit dem Gedanken spielte er noch eine ganze Weile und starrte ihr wieder direkt in die Augen, während er an der Zigarette zog und ihr den Qualm ins Gesicht blies. Keine Regung war auf seinem Gesicht zu sehen und er drückte die halb gerauchte Zigarette in dem kleinen Aschenbecher aus, bevor er die Schale leerte und demonstrativ wieder vor May hinstellte. Er sah kurz zu dem Ehepaar und schüttelte kaum merkbar den Kopf.
"Zu einfach"
sagte er knapp und trommelte mit dem Finger auf den Tresen. Er war noch immer durstig und würde auch noch bis in die Nacht hier sitzen bleiben. Für ihn war klar das er nicht ohne Gewalt aus dem Casino ging und wenn es sein musste zog er auch seine Waffe um auf sich aufmerksam zu machen. Kein schlechter Gedanke wie er fand und je länger er darüber nachdachte, desto besser gefiel er ihm. Außerdem pöbelte er keine Leute an. Pöbeln war etwas für unsichere Schwächlinge. Er ließ lieber Taten sprechen und spielte schon wieder mit dem Gedanken einfach seine Waffe zu ziehen und der jungen Frau vor ihm in die Hand zu schießen. Oder russisches Roulette. Das konnte auch recht witzig sein, wenn man wusste wie man zu spielen hatte. Sein Blick lag weiterhin starr auf May und er hatte beschlossen das die beste Art für ihren Tod die Folter und anschließendes Erschießen war. Bei Gelegenheit konnte man darauf ja zurück kommen, aber jetzt wollte Takashii sehen wie weit er sie bringen konnte. Das sie langsam immer angespannter wurde entging ihm nicht und man konnte das sicher noch weiter ausreitzen.
"Wie viel?"
fragte er und beobachtete ob sie verstehen würde wovon er redete.
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May

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BeitragThema: Re: Das 'Shanari'   So Jul 01, 2007 5:00 pm

Zu einfach? May runzelte die Stirn. Der Kerl sprach, als wäre es sein persönliches Hobbie Streit zu suchen und irgendwie hätte das sogar zu ihm gepasst. Im Grunde nicht ihr Problem, es gab genug irre und kranke Typen, sowohl unter den four Dragons, als auch unter den Yakuza. Aber das er hier herum saß und nach Ärger suchte, machte es zu ihrem Problem und sie war den Kerl langsam leid. Was versprach er sich von seinem Auftritt überhaupt? May mußte nur mit dem Finger schnippen und sechs Männer mit der Statur eines Wohnzimmerschrankes standen hinter ihm, um ihn freundlich darauf hin zuweisen, das Gebäude zu verlassen und draussen dafür zu sorgen, daß er nicht wieder kam. Aber die junge Frau war nicht bereit, so weit zu gehen. Sie verabscheute Metoden dieser Art und wenn es sich irgendwie verhindern ließ, würde sie nicht darauf zurück greifen. Von den Folgen die es haben würde, einmal ganz abgesehen. Sie wollte lieber nicht anwesend sein, wenn die Feindschaft zwischen den beiden Syndikaten offen ausbrach und noch viel weniger daran beteiligt sein. Seine Frage riss sie aus ihren Gedanken und sie schenkte ihm einen leicht irritierten Blick. Wieviel? Wieviel was? Offenbar schien sie wirklich nicht zu verstehen, oder weigerte sich ganz einfach zu verstehen.
Wieviel wofür?
wollte sie wissen und ließ sich Zeit seine Sakeschale nach zufüllen.
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MCBUST



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BeitragThema: Re: Das 'Shanari'   Sa Sep 08, 2007 4:09 pm

IHR SEIT ALLES KLEINE JAPSEN UND KLEINE 5cm.(max) SCHWÄNZE IHR SEIT ALLES HURENSÖHNE/TÖCHTER HAHA
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BeitragThema: Re: Das 'Shanari'   

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Das 'Shanari'
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