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 Stadtpark

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Miyu
Criminal Kitty
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BeitragThema: Stadtpark   Fr Jun 22, 2007 11:59 pm

Der Stadtpark ist eine riesige Anlage, die sich über viel Quadratkilometer erstreckt und sowohl über Rasenflächen, eine typisch japanische Gartenanlage mit kleinen Teichen und schmalen Brücken und sogar über ein Waldstück verfügt, das Jogger, Spaziergänger und Familien gerne nutzen, um die Stadt nicht extra verlassen zu müssen, wenn sie sich in freier Natur aufhalten wollen.

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Chiaki Kurosawa

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BeitragThema: Re: Stadtpark   Mi Jul 04, 2007 10:28 pm

Nachdenklich ließ Chiaki einen Stein ins Wasser fallen, mit der anderen Hand klammerte sie sich praktisch an einer Coladose fest. Die Haare hatte sie sich unter den Hut geschoben, die Sonnenbrille die sie sonst aufhatte, steckte im Ausschnitt eines weißen Tops. Anders als andere Models hatte sie keine High Heels an, sondern trug normale Sneakers und eine normale blaue Jeans. Munter hockte sie sich nieder, trank einen Schluck aus der Dose und warf einen weiteren Stein in den Teich. Ihrem Bodyguard war sie mal wieder abgehauen, aber dieser würde wohl zurzeit eher in der Innenstadt Tokyos, genauer gesagt dem Shoppingcenter, nach ihr suchen. Bei dem Gedanken daran musste Chiaki grinsen. Der Mann war ja sehr unauffällig mit seiner schwarzen Sonnenbrille und dem ebenfalls schwarzen Anzug. Auch seine Schrankfigur und Glatze machten das nicht besser. Leise summend warf sie noch einen Stein ins Wasser, um die Wellen zu betrachten. Schließlich hatte sie genug vom Steine schmeißen und ging wieder auf den Weg zurück. Sie hatte außergewöhnlich gute Laune, dafür das sie am Morgen mit einem Kater aufgewacht worden war. Am Abend zuvor hatte sie bei einer Party eines Freundes ausgiebig gefeiert und Alkohol getrunken. Aber der Kater war so gut wie verflogen als Chiaki ausgiebig joggen gegangen war. Nun spazierte sie in einem Stadtpark herum, fern von Genosuke, der wohl zurzeit das Shoppingcenter nach ihr durchkämmen würde, von ihrem Haus und von allen Paparazzi die ihr hinterher stellten. Munter setzte sie sich die Sonnenbrille auf und ging, eine Hand in der Hosentasche, leise summend weiter. Die Coladose hatte sie weiterhin in der Hand, als sie sich auf eine Gartenbank setzte, den Oberkörper nach vorn lehnte und die Leute beobachtete. Es waren viele Familien im Park, welche mit kleinen Kindern, mit und ohne Hund, aber alle wirkten sie glücklich. Chiaki hatte sich für die Karriere entschieden, Kinder konnte sie ja immer noch haben, wenn sie älter war. Aber dazu musste ihr erst einmal der richtige über den Weg laufen doch das würde wahrscheinlich noch dauern, so wie sie sich selbst kannte. Neben ihrer Bank hatte sich ein Bettler niedergelassen und spielte Gitarre.
Singen tut er zwar nicht, aber allzu schlimm ist das auch nicht.
Dachte Chiaki als sie seinem Spiel lauschte. Sie lehnte sich zurück und sah in den Himmel. Spielen konnte der Mann gut und sie überlegte bereits ob sie ihm nicht Geld in den Koffer legen könne, wenn sie aufstehen würde. Sie trank noch einen Schluck Cola, bemerkte, dass die Dose leer war und warf sie in den Müll. Geld hatte sie noch genug in der Vorderen Hosentasche, trotzdem entschied sie sich dazu nicht noch mehr Cola kaufen zu gehen. Für diese Kalorien würde sie sowieso noch joggen gehen müssen und so wirklich Lust hatte sie nicht darauf. Sie dachte über den nächsten Auftrag nach. Ein Angebot einer großen Firma, für die sie demnächst ein Werbeprogramm starten würde. Ihr erster richtig großer Auftrag, seitdem sie mit dem Modeln angefangen hatte, denn das Unternehmen war in ganz Japan und sogar im Ausland sehr bekannt. Trotz allem war sie froh, dass sie als Model sich diesen Auftrag hatte schnappen können. Sicher, nervös war sie schon, aber das war sie vor jedem Shooting. Der Gitarrenspieler spielte weiterhin, dem Klingen in dem Koffer nach, hatte er wohl schon viel Geld eingenommen. Nun kam sie zum ersten Mal dazu ihn zu mustern. Er war ein Ausländer, ein Schwarzer um genau zu sein, mit breiter Nase und einem deutlich muskulösem Körper. Doch Schwarze waren nicht ihr Typ, auch wenn sie nichts gegen solche hatte oder gar gegen ein schönes Stück auf der Gitarre. Nur wie gesagt, schade das er nicht dazu sang.
Dann schweiften ihre Gedanken wieder ab und sie musterte die anderen Menschen in dem Park. Gerade eben joggte ein älterer Japaner an ihr vorbei, mit einem flotten Tempo was man ihm bei seiner Statur gar nicht zugetraut hätte. Chiaki zog ihr Handy aus der Tasche und sah auf die Uhr. Es war gleich vier und eigentlich müsste sie seit fünfzehn Minuten wieder bei ihrem Manager sein, doch sie hatte keine Lust auf den Kerl. Er ging ihr mit seinem ewigen Gemeckere sowieso nur auf die Nerven und so beschloss sie noch etwas hier zu bleiben und dem Gitarrenspieler zuzuhören.
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Mai Ling

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BeitragThema: Re: Stadtpark   Mi Jul 04, 2007 11:26 pm

Der Blick hinter einer großen Sonnenbrille verborgen, folgte eine junge Chinesin dem feinen Pfad, der sich durch den großen Stadtpark zog. Das Haar war im Nacken zu einem festen Knoten gebunden und wollte nicht recht zu der lässigen Kleidung der Frau passen. An ihrer rechten Hand lief ein kleines Mädchen, welches ein dünnes rosafarbenes Kleid trug. Mai Ling, so der Name der Schwaarzhaarigen, hatte an diesem Nachmittag frei und nutzte diesen Umstand um einmal wieder etwas Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen. "Schau mal da!", rief die Kleine vergnügt und machte sich von der Hand der Mutter los um auf einen großen Teich zu zu gehen. "Li-Chan, nicht so schnell!", mahnte sie lachend und lief dem Mädchen nach.
Am besagten Teich kamen sie beide zum Stehen und ließen sich an dessem Rand nieder. "Fische", quietschte das Kind begeistert und zeigte auf einige große Fische, die im Teich lebten. "Essen." Mai lachte. "Nein Süße, die können wir nicht essen, aber wenn du magst gehen wir nachher Sushi essen" "Ja." Schmunzelnd strich sie ihrer Tochter durch das feine dunkelbraune Haar. Diese verzog das Gesicht und strich sich das Haar energisch wieder glatt, ehe sie aufstand und die Mutter wieder bei der Hand nahm. Mit einem Lächeln folgte die Chinesin der etwa Zweijährigen, wobei sie sich aufmerksam im Park umsah. Nicht selten beschlich das ehemalige Modell, das merkwürdige Gefühl verfolgt zu werden, was jedoch nicht an ihrem einstigen Beruf lag, sondern viel mehr daran, was damals in ihrer Heimat geschehen war. Nicht selten glaubte sie bald von ihrer Vergangenheit eingeholt zu werden. Das Klingeln eines Handys erklang und sie verzog entnervt das Gesicht. Bevor sie das Mobiltelefon jedoch aus ihrer Tasche zog, nahm sie ihre Sonnenbrille ab und hakte sie im Ausschnitt ihrer Bluse ein. Erst dann fischte sie nach ihrem Handy, wobei sie ihre Tochter los ließ. "Zhao, hallo?", meldete sie sich und ihr war anzusehen wie ungelegen ihr das Telefongespräch kam. "Nein, ich werde heute nicht noch mal ins Büro kommen." Kopfschüttelnd legte sie auf und sah sich um. Erschrocken musste sie feststellen, dass sie die Kleine nicht mehr sehen konnte. "Li? Li-Chen wo bist du?" Obwohl sie stets einen gefassten Eindruck machte, konnte sie nicht leugnen, dass sie beinahe panisch wurde. Suchend schaute sie sich um und atmete erleichtert auf, als sie das Mädchen bei einem Musiker erblickte.
"Hallo ihr, wie heißt ihr?", fragte Li-Chen an den farbigen Musiker und einer jungen Frau gewandt. Beiden schenkte sie ein breites Lächeln. "Ich bin Li-Chen, aber könnt Li sagen", erklärte sie noch immer lächelnd und setzte sich dann neben die fremde junge Frau auf die Bank. Da das Mädchen erst ein Jahr alt gewesen war, als es seine Heimat hatte verlassen müssen, hatte es in dem letzten Jahr hauptsächlich die japanische Sprache erlernt und sprach diese für ihr Alter schon recht gut.
"Li, da bist du ja!", seufzte Mai-Ling erleichtert, als sie ihre Tochter erreichte. Sie drückte den kleinen Körper an sich und barg ihren Kopf im Haar des Mädchens. Seit sie China verlassen hatte, war sie in jeder Sekunde in Sorge um die Kleine. Sie hatte Angst sie zu verlieren und tat alles dafür ein solches Schicksal zu verhindern. "Hallo, entschuldigen Sie bitte das Auftreten der Kleinen. Ich hoffe sie hat Sie nicht gestört", wandte sie sich an die beiden Erwachsenen.
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Chiaki Kurosawa

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BeitragThema: Re: Stadtpark   Do Jul 05, 2007 12:22 am

Chiaki war weiterhin damit beschäftigt gewesen, die Menschen im Park sich weiterhin anzusehen und zu beobachten und dem Gitarrenspieler zu lauschen. Zwischendurch blickte sie auf ihr Handy als es klingelte, doch sie drückte den Anrufer weg. Sie hatte gesehen das es nur Genosuke war, machte aber immer noch keine Anstalten aufzustehen und zu ihm zu gehen. Schließlich blickte sie verwundert auf, als sie sah, dass ein kleines Mädchen auf sie zugestürmt kam. Die Kleine war keine Japanerin, wahrscheinlich kam sie eher aus China. Chiaki lächelte sie an als das Mädchen nach ihrem Namen fragte. Die kleine Chinesin hatte auch einen klaren Akzent, aber ihr japanisch war bemerkenswert gut. Chiaki schätzte sie auf höchstens zwei oder drei Jahre.
Ich heiße Chiaki. Und du?
Sie fand das Kind einfach nur niedlich, so niedlich das sie am liebsten laut „Kawaii“ gekreischt hätte. Das ließ sie dann aber wegen ihrer Tarnung und der Tatsache das es einfach nur peinlich war wenn sie hier mitten im Park laut kreischte, lieber bleiben und sah das Kind weiterhin lächelnd an. Nachdem es sich mit Li-Chen vorgestellt hatte und sich neben sie auf die Bank setzte, legte Chiaki leicht den Kopf schief und musterte sie fragend.
Wo ist denn deine Mutter Li? Sie wird dich doch bestimmt vermissen oder?
Als eine andere, sehr junge und hübsche, Chinesin auf sie zulief blickte Chiaki auf. Das war sehr wahrscheinlich die Mutter des Kindes, doch die Frau kam ihr irgendwoher bekannt vor. Vielleicht hatte sie schon einmal mit ihr zu tun gehabt? Nein, das konnte Chiaki sich nicht vorstellen, aber sie hatte sie schon einmal gesehen, auch wenn sie sich jetzt nicht sicher war wo. Dann wandte sie sich wieder dem Mädchen neben ihr zu.
Siehst du Li? Da ist sie doch bestimmt oder?
Die Frau erreichte sie und nahm das Kind in den Arm. Diese Geste wirkte eher so als währe das Kind vor Wochen abgehauen und gerade von der Mutter wieder gefunden worden und Chiaki runzelte die Stirn. Schließlich lächelte sie die Frau freundlich und offen an.
Aber nein, das hat sie nicht, ganz und gar nicht. Eher im Gegenteil. Aber sie kommen nicht von hier, habe ich recht? Und könnte es sein das ich sie schon einmal gesehen habe? Denn ihr Gesicht kommt mir bekannt vor. Ich heiße überings Chiaki. Kurosawa Chiaki.
Sie stand auf und gab der Frau die Hand, so wie es viele der Jungen machten. Die alte Generation verbeugte sich noch und Chiaki machte das selbst wenn sie bei einer Firma sich bewerben wollte, doch dies war etwas anderes. Dann viel ihr auf, das sie ihren Namen der Frau genannt hatte. Gut, das war jetzt wahrscheinlich dumm gewesen, aber sie hatte für einen Moment einfach nicht mehr daran gedacht, dass ihre eigene Naivität sie verraten würde. Aber gut, nun war es zu spät. Blieb nur zu hoffen das die Frau noch nichts von ihr gehört hatte, doch das war nun auch eher nebensächlich.
Das ist ihr Kind? Sie ist sehr niedlich.
Chiaki lächelte die Frau weiterhin mit ihrer bezaubernden Art an. Dann entschied sie sich spontan dazu die beiden zu fragen ob sie nicht Lust hätten mit ihr etwas essen zu gehen. Sie warf Geld in den Koffer des Musikers und wandte sich dann wieder an die junge Chinesin mit ihrem Kind.
Haben sie und Li nicht Lust mit mir etwas essen zu gehen? Ich habe sowieso nichts besseres vor.
Fragend legte sie den Kopf schief und sah sie an. Sie hoffte wirklich das die Frau Ja sagte.
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