Tokio Crimes

Rpg Forum
 
StartseiteFAQSuchenAnmeldenMitgliederNutzergruppenLogin

Teilen | 
 

 Epuration du sang

Nach unten 
AutorNachricht
gast
Gast



BeitragThema: Epuration du sang   Di Jul 03, 2007 5:44 pm

[list]
Warnung:
Wir bitten darum unsere Schilderung über das Christentum nicht verletzend, oder ernst aufzunehmen. Dieses wird hier sehr stark ins Negative gerückt, was natürlich nur Fiction von uns ist und kein realer Hass, oder reale Abscheu.

xXxXEPURATION DU SANGXxXx
Our Father who art in heaven,
Hallowed be Thy name.
Thy kingdom come.
Thy will be done on Earth, as it is in heaven.
Give us today our daily bread.
And forgive us our trespasses.
As we forgive those who trespass against as.
And lead us not into temptation,
But deliver us from evil.
For Thine is the kingdom,
The power and the glory,
Forever,
Amen


1831 in Paris, Frankreich
Zehn Jahre ist es nun her, als das „Tribunal de Dieu“ seine strenggläubigen Pforten für die obdachlosen Kinder der einsamen Straßen und Kinder reicher, wohlbehüteter Familien öffnete. Eine harte, aber gerechte Schule und ein Internat für Jungen, so nannte man es und so glaubte man es. Und nicht nur diese, auch viele andere Anstalten dieser Art öffneten ihre Türen herab zu den Straßen, um Kinder und Jugendliche in sich aufzunehmen und sie vor dem Pfade der Sünde zu beschützen. Doch was sich im Inneren der alten Kirche, gleichzeitig auch Schule abspielte, blieb den Außenstehenden bis zum heutigen Tage verborgen. Kinder verschwanden spurlos, doch statt ihrer Findung gesellte sich ein weiterer, trostloser Grabstein auf dem Friedhof des Anwesens mehr hinzu… Ein kalter, grauer Stein, bar jeder Inschrift unter grauem, regnerischem Himmel. Spazierten Paare des Nachts an der christlichen Einrichtung vorbei, so glaubt man verzweifelte Hilferufe und Kinderweinen vernehmen zu können. Doch weder wagten die Bürger von Paris sich, gegen diese religiösen, sozialen Einrichtungen vorzugehen, noch Fragen zu stellen. Es muss seine Richtigkeit haben… Christen sind fromm und liebenswert. So ist es – so muss es sein. Anders war es unmöglich.
1831, ein weiteres Jahr der Verzweiflung, wie das Jahr zuvor. Chaos, eine neue Politik und Verwirrung im eigenen Lande, nach der Stürzung des Königs. In solch einem Gewirr bleibt kein Auge für Details… Auch kein Auge für Kinderleid. Denn neben dem Leid in solch einer Einrichtung wie dieser, herrscht Leid auch auf den Straßen und im wütenden Krieg, so wie in armen Familien und auf der Straße. Was niemand ahnen konnte, ebenfalls nicht viele der Priester, die innerhalb des „Tribunal de Dieu“ arbeiteten, war, dass es dem Leiter jener Zuchtanstalt weder um den christlichen Glauben, noch um Nächstenliebe ging. Viel mehr ging es diesem, so wie auch vielen anderen der Angestellten, um Gewalt und Profite, die die soziale Einrichtung dank ihrer Aufnahme junger Obdachloser und kirchlicher Belange vom Staat erhielt. Zehn Jahre lang schaffte es das „Tribunal de Dieu“ seine dunklen Machenschaften geheim zu halten. Und dies auch nur dank der unwissenden Kirchen, die hinter dieser, so wie hinter jeder anderen Einrichtung dieser Art standen. Doch diese Priorität verwirkte mit Schlagzeilen, die sich nicht mehr unterdrücken ließen. Sowohl im Internat selbst, als auch außerhalb ließen sich immer häufiger Leichen junger Internatsjungen vorfinden, die entweder auf grausame Weise entstellt, oder gefoltert worden waren. Mutige Jungen des Internates schlossen sich zusammen, um diesen Geschehnissen, die sie in Angst und Schrecken versetzten, auf die Schliche zu kommen. Und sie drangen zu weit zu der Wahrheit hervor. Nur der Leiter des „Tribunal de Dieu“ selbst wusste genau um dieses Geschehen und wer für diese rufschädigende Katastrophe verantwortlich war. Jemand, dessen Leben es galt zu schützen, dessen kranke Handlungen hin oder her – Darum fasste der Direktor eine harte Entscheidung.
Zahlreiche Morde wurden bestimmten Internatsjungen untergeschoben, Beweise gefälscht. Priester und Mönche hielten fest zusammen und wuschen ihre Hände in Unschuld. Weiteren Jungen schob man Diebsstähle und Gewaltverbrechen während der seltenen Stadtbesuche zu, so wie auch Unzurechnungsfähigkeit. Nur wenige Jungen schafften es den Vorwürfen zu entkommen, oder schuldfrei jene Einrichtung zu verlassen. Die Gesellschaft entgegnete geschockt und empört. Drei Monate nach jenen Schlagzeilen war das „Tribunal de Dieu“ nicht länger als kirchliches Jungeninternat bekannt, sondern als christliche Zuchtanstalt für Jungen mit langer Haftdauer. Verwahrt vor der Gesellschaft. Ein Gefängnis – ein Gefängnis aus dem es keinen Ausweg mehr geben würde, außer den Tod. Dafür will die Direktion zu sorgen wissen. Priester begannen sich mit Wachmännern zu mischen und die sonst offen stehenden Fenster verrammelte man mit dicken Gitterstäben. Statt seltenen Stadtspaziergängen sollte es in Zukunft nicht mehr geben, als soziale Strafarbeiten in den Kerkern und die Dunkelheit undichter, kühler Zellen.
Und wieder liegt es an den Jungen, ihre Unschuld zu beweisen, ihrem ungerechten Schicksal zu entkommen und gegen die Macht der Erwachsenen anzukämpfen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf um das Leben, welches in dieser Anstalt jeglichen Sinn verloren hat. Doch nicht jeder ist bereit aufzugeben…
[X] Wir sind ein NC17 Forum
[X] Es sind nur gezeichnete Avatare erlaubt
[X] Wir spielen im Jahr 1831
[X] Yaoi, Shounen, Yuri & Shojo sind willkommen
Nach oben Nach unten
gast
Gast



BeitragThema: Re: Epuration du sang   Di Jul 03, 2007 5:45 pm

Der hat die Links irgendwie gesperrt...

Banner:
Nach oben Nach unten
 
Epuration du sang
Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Tokio Crimes :: Hanarete :: Beloved :: Anfragen-
Gehe zu: